Ende April 2017 sind wir kurzerhand zu dritt, zu einem kleinen Abenteuer aufgebrochen. „Wir“ sind in diesem Fall wieder ich, Christian Simmerl und Simon Markhof. Der Trip bekam im Anschluss den Namen „Destination Unknown“ weil wir tatsächlich ohne Ziel einfach drauf losgefahren sind. Wir haben einen VW Caddy voll bepackt und sind einfach mal Richtung Alpen gefahren. Fotoequipment war an Bord, die nötigste Verpflegung und ein Zelt. Sollte für’s Erste reichen!

Wo wir dabei genau überall waren und was wir alles gesehen haben, lässt sich im Nachhinein gar nicht mehr detailliert sagen. Die wichtigsten Spots will ich euch dennoch nicht vorenthalten. Am Tag der Anreise war es ursprünglich geplant am Sylvensteinspeicher zu übernachten. Da wir dort aber in der Dunkelheit keinen vernünftigen Zeltplatz mehr auffinden konnten, wichen wir spontan noch an den Walchensee aus. Dort fand sich direkt am steinigen Ufer ein genialer Platz für das Zelt. Die kleinen Kieselsteinchen sind eine super Unterlage für die Isomatte, das hätte ich bis dahin selbst nicht geglaubt. Und naja, wenn man direkt am Ufer übernachtet, hat man natürlich früh morgens den besten Blick!

Den darauf folgenden Tag verbrachten wir mit einer Wanderung um den Eibsee direkt am Fuße der Zugspitze. Für mich, neben dem Königssee in Berchtesgaden, einer der schönsten Seen Deutschlands. Dort lässt es sich wirklich aushalten. Einen Besuch kann ich jedem nur ans Herz legen. Allerdings würde ich empfehlen, das außerhalb der Ferienzeiten zu tun. Der Eibsee ist, wie alle Naturattraktionen, leider sehr überlaufen mit Menschen. Einer der Gründe, warum wir leider in der Nähe keine Möglichkeit zum Übernachten fanden.

Also mussten wir leider spontan weiterziehen. Macht nichts, Destination Unknown lautet das Programm! So entschieden wir kurzerhand an den Plansee in Österreich weiterzufahren. Keiner von uns hatte vorher auch nur einmal von diesem See gehört. Dabei gibt macht er wirklich etwas her! Ein super Spot für Landschaftsfotografen. Und weil er noch nicht so bekannt ist auf Instagram, war er auch nicht übermäßig voll mit Menschen. Solche Orte entdeckt man nur, wenn man wirklich ohne Ziel unterwegs ist! Einige epische Pics später, war der „Destination Unknown“ Roadtrip dann leider aber schon wieder vorbei. Nachdem wir eine Nacht am Plansee verbrachten, ging es tags darauf wieder nach Hause.